4 Tipps, wie du mit deinem Elektroauto viel Geld sparst

4 Tipps, wie du mit deinem Elektroauto viel Geld sparst

Während die Strompreise auf neue Rekordwerte klettern, entspannen sich die Benzin- und Diesel-Preise vorübergehend. Trotzdem kann man mit dem Elektroauto sparsamer unterwegs sein. Zum einen, dank der enormen Effizienz und auch weil Strom besser verfügbar als die fossilen Brennstoffe sind. Während man Elektrizität selbst herstellen kann, sieht es beim Benzin und Diesel anders aus. Grosse Lieferketten und ein aufwendiges chemisches Verfahren braucht es dazu. Du findest hier Tipps, wie du trotz hohen Strompreisen dein Elektroauto günstig betreibst. Falls du kein Auto hast, haben wir dir auch Tipps, wie du günstig an Zugtickets kommst.

Klimaanlage Eco

Die Klimaanlage braucht, wie in allen Autos, einen Teil der Energie. Beim Elektroauto kommt dieser direkt aus der Batterie, welche auch den Motor antreibt. Somit nimmt die Reichweite beim Betrieb der Klimaanlage ab und nämlich beim Kühlen und noch mehr beim Heizen. Anders als beim Verbrennungsmotor gibt der effiziente Strommotor wenig Abwärme ab, welche man direkt für das Aufwärmen vom Innenraum nutzen kann. Und heizen braucht sehr viel Strom. Deshalb nutze den Eco-Modus deiner Klimaanlage. Die meisten E-Autos verfügen über einen solchen Modus. Aktiviere den diesen unbedingt, vor allem auch im Winter. Heizen braucht oft mehr Strom als kühlen! Stelle die Temperatur im Winter nicht über 19 Grad und zieh einen Pullover bei längeren Fahrten an😉.

Reifendruck

Wegen zu niedrigem Reifendruck passieren viele Unfälle. Es ist aber nicht nur gefährlich, mit nicht korrektem Reifendruck zu fahren, sondern auch teurer. Dies braucht nämlich mehr Energie, somit sinkt dir Reichweite vom Elektroauto. Den korrekten Reifendruck findest du oft im Rahen der Fahrertüre. Dieser variiert von Auto zu Auto und hängt auch von der Grösse der Reifen ab. Da man mit dem Elektroauto selten Tankstellen anfährt, empfiehlt sich eine Akku-Luftpumpe zu bestellen und direkt im Auto zu lagern. Achtung: unbedingt die maximale zulässige Temperatur beachten, im Sommer kann es im Auto sehr heiss werden. Bei schwankenden Temperaturen kann es öfters vorkommen, dass der Reifendruck unter die Angaben vom Herstellen fallen. Deshalb lohnt sich, diesen öfters zu kontrollieren. Mit einer Akku-Luftpumpe kann man die Zeit am Schnellader ein wenig überbrücken. Kommen wir zum Schnelllader.

Schnelllader vermeiden

Auf langen Fahrten unumgänglich sind die Schnelllader. Sie unterscheiden sich vom Laden zu Hause nicht nur an der Art wie der Strom fliesst, sondern natürlich auch im Preis. Schnellladen ist oft teuer! Zudem ist, kann Schnellladen die Degeneration der Batterie beschleunigen und somit sich negativ auf die Reichweite  und Wert des Autos auswirken. Tesla hat wohl aus diesem Grund bei älteren Modellen die Leistung an Schnellladern begrenzt. Wenn du trotzdem darauf angewiesen bist, vergleiche die Preise der Stromanbieter und Betreibern der Ladestationen. Diese können sich bis zu 30 Prozent voneinander unterscheiden. Zudem sind die Preise oft auch Tageszeit abhängig. Vermeide Stosszeiten, so kannst du beim schnellen Laden sparen. Das betrifft vielfach auch das Laden zu Hause. Viele Stromtarife bieten Nachtstrom an, welcher über Nacht und an Wochenenden günstiger ist. Lade das Auto zu Hause an diesen Niedertarif-Zeiten. Prüfe diese Tarife bei deinem Stromanbieter.

Gratis Strom 

Es tönt sehr simpel: lade dein E-Auto mit kostenlosem Strom! Es gibt viele Quellen für gratis Strom. Du musst dafür nicht unbedingt deine eigene Fotovoltaikanlage betreiben. Vielleicht kannst du dein Auto beim Besuch deiner Verwandten oder Freunde umsonst laden. Oder das Einkaufszentrum bei dir um die Ecke bietet Wallboxen für Kunden. Vielfach bieten auch Restaurants oder Hotels kostenloses Laden für Gäste an. Vor allem bei Aufenthalten in Hotels lohnt es sich, da über die ganze Nacht geladen wird und meist am nächsten Tag die Fahrt mit einem vollen Akku startet. Auch wenn dein Hotel keine Ladesäule auf der Website anbietet, wenn man vor Ort oder vorab per Telefon nachfragt, werden oft Schuko-Dosen im Garten oder an der Fassade angeboten. Auch eine Schuko-Dose lädt dein Auto oft mit einer ganz passablen Geschwindigkeit. Du wirst damit über Nacht deinen Akku wohl nicht ganz füllen, aber immerhin damit ein paar Dutzend gratis Kilometer erhalten.

Eines steht fest, mit dem E-Auto kannst du günstiger als mit jedem Verbrenner fahren. Mit diesen Tipps kommst du  noch günstiger und sicher von A nach B. Gute Fahrt!


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